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für eine grüne Oase.



Sommerflieder (Buddleja alternifolia)

Sommerflieder wird auch Schmetterlingsflieder genannt. Dies ist jedoch kein Zufall. Wenn der Sommerflieder in voller Blüte steht, wird sie von Schmetterlingen und Hummeln regelrecht belagert. Sie laben sich an den nektarreichen Blüten der Pflanze. Der Sommerflieder mag lieber trockenen, mäßig sauren, durchlässigen Boden in voller Sonne, aber windgeschützt.

Ideal für die Einzelstellung, macht sich aber auch wunderbar als Struktur gebende Pflanze in einem etwas größeren Beet. Die Nachblüte wird gefördert, wenn man die abgeblühten Blütenrispen bis zu ihrem Ansatz sofort abschneidet. Als Dünger wird Kompost empfohlen. Hiervon darf es auch ein bisschen mehr sein. Einige Sorten sind nicht ganz winterhart, deshalb ist die Pflanze über etwas Winterschutz im Wurzelbereich sehr dankbar. Hierzu eignet sich eine dicke Schicht Kompost, oder Rindenmulch. Sommerflieder wird nur im Frühjahr geschnitten, jedoch nur die abgefrorenen Triebe. Nicht zu viel abschneiden, sonst verzögert sich die Blüte, oder bleibt diese ganz aus.

Sommerflieder wird häufig in Blütenhecken eingesetzt, zusammen mit Felsenbirne, Schneeball, Freilandhibisken und anderen Blühgehölzen. Sommerflieder wird aufgrund der Frostempfindlichkeit nur im Frühjahr gepflanzt. Im Herbst gepflanzte Sommerflieder überleben meist ihren ersten Winter am neuen Standort nicht. Auch ältere Exemplare können im Frühjahr umgepflanzt werden, sollte es dazu kommen, ist ein starker Rückschnitt erforderlich. Die beliebtesten Sorten sind Buddleja alternifolia „Alba“, mit ihren weißen Blütenrispen.

Der absolute Schmetterlingsmagnet ist Buddleja davidii, riesige, stark nach Honig duftende Blütenrispen, die überreich an der Pflanze erscheinen. Diese Sorte gibt es in den Farben weiß, rosa, blau, dunkel violett, pink, purpur und auch rot. Die Vermehrung von Sommerflieder gestaltet sich sehr unproblematisch, etwa ab März kann man aus den einjährigen Trieben Steckhölzer schneiden. Diese gebündelt, oder einzeln an einem schattigen Platz in die Erde stecken.

Nach einigen Wochen bilden sich bereits erste Wurzel, sofern man auf etwas Feuchtigkeit achtet und die Erde um die Steckhölzer nicht ganz austrocknen lässt. Wer die Steckhölzer lieber im Topf bewurzeln lassen möchte, sollte am Rand entlang mehrere Steckhölzer in einen Topf stecken. Eventuell mit einer Plastiktüte (Tiefkühlbeutel) Treibhauseffekt erzielen. Der Sommerflieder ist eine äußerst pflegeleichte Pflanze, die in keinem Garten fehlen sollte. Niedrig wachsende Sorten eignen sich sehr gut für Steingärten, oder für die Kübelhaltung. Bei Kübelhaltung unbedingt auf ausreichenden Winterschutz achten.

Sommerflieder kann auch als Zierpflanze genutzt werden. Wer beispielsweise Haustüren Stuttgart begutachtet wird feststellen, das viele Bewohner der Baden-Württembergischen Hauptstadt Ihre Hauseingänge mit Pflanzen verschönern.

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